Küche

Niemand braucht spezielle oder teure Gerätschaften, um sich gesunde Mahlzeiten zubereiten zu können. Mit einem Schneidebrett, einem Messer und einem Kochtopf kommt man schon sehr weit.

 

Doch wenn man wie ich Freude daran hat, in der Küche zu werkeln und zu experimentieren, dann gibt es doch einiges, was man zwar nicht unbedingt braucht, aber gerne hat oder hätte. Das ist wie bei jedem anderen Hobby auch.

 

Andere haben eine Kaffeemaschine, eine Spülmaschine und eine Mikrowelle. Ich habe einen Hochleistungsmixer, einen Multifunktionskocher und einen Food Processor. Das sind meine Luxusgeräte, die es mir ermöglichen, so manche Köstlichkeit zu produzieren, die ich ohne diese Geräte nicht oder zumindest nicht so herstellen könnte. Wie bereits gesagt, diese Geräte sind nicht nötig, sie erleichtern einem aber die Arbeit und machen manches erst möglich.

 

  • Stabmixer/Zauberstab* Mit einem Stabmixer kannst du Bananenmilch, Obstsmoothies, Hummus, Pesto, Marmelade, Obstmus und vieles mehr herstellen. Suppen können direkt im Topf püriert werden, ohne die Suppe erst in einen Standmixer umzufüllen. Auch gibt es nützliches Zubehör wie zum Beispiel ein Mahlwerk*, mit dem sich Nüsse oder Saaten mahlen lassen. Sogar zu einer kleinen Küchenmaschine* lässt sich der Zauberstab erweitern. Mittlerweile gibt es sehr viele verschiedene Modelle des Zauberstabs. Wenn du erst mal nur damit anfangen möchtest und noch nicht an die Anschaffung eines Hochleistungsmixers denkst, solltest du einen mit mehr Leistung und höherer Umdrehungszahl wählen.
  • Hochleistungsmixer/Vitamix* Ein Hochleistungsmixer hat im Vergleich zum Stabmixer eine sehr viel höhere Leistung und arbeitet mit wesentlich mehr Umdrehungen. Dadurch lassen sich mit ihm wunderbar cremige Smoothies (auch grüne), Nussmilch, Nussmus, Nicecream und vieles mehr herstellen. Aufgrund der hohen Leistung schafft er auch Tiefgefrorenes und nur grob zerkleinertes Hartes, wie zum Beispiel Möhren oder rote Bete. Der Vitamix zählt zu den Klassikern unter den Hochleistungsmixern und ist bei mir seit Jahren täglich in Gebrauch. Auch hier gibt es inzwischen viele verschiedene Modelle. Ich habe diesen* hier und bin sehr zufrieden damit.
  • InstantPot* Der InstantPot ist ein Multifunktionskocher, der sowohl als Druckkochtopf als auch als normaler Kochtopf, als Slowcooker und sogar als Joghurtbereiter genutzt werden kann. Im Gegensatz zu anderen Modellen kommt er mit einem Edelstahltopf daher, was mir wichtig ist. Er spart vor allem beim Kochen von Hülsenfrüchten viel Zeit und Energie, da diese bereits nach 12-15 Minuten gar sind, während sie auf dem Herd eine Stunde und mehr brauchen. Bei Gemüse schätze ich sein großes Fassungsvermögen, er fasst beispielsweise locker einen ganzen Blumenkohl. Bei Reis und anderem Getreide ist die Zeitersparnis zwar nicht ganz so groß wie bei Hülsenfrüchten, da man die Zeit zum Druckaufbau mit berücksichtigen muss. Hier besteht der große Vorteil darin, dass man den Topf nicht beaufsichtigen muss, da nichts überkochen kann, was vor allem bei Milchreis ein immenser Gewinn ist. Seit ich den InstantPot habe, benutze ich meinen Herd kaum noch. Leider ist der Instant Pot nicht immer lieferbar. Eine Alternative könnte dann dieser* Multifunktionskocher sein. Ich habe ihn selbst nicht getestet, er wird aber in diversen Blogs und Foren oft anstelle des InstantPots empfohlen. Er hat allerdings einen Topf mit Antihaftbeschichtung.
  • Food Processor/Magimix* Ich benutze meine Magimix zur Herstellung von Nussmusen, Hummus, Nicecream, Rohkostkuchen, Energieriegeln, Rohkostmarmeladen usw. Man damit auch Gemüse reiben und schneiden, Teig kneten und vieles mehr. Habe ich aber noch nicht ausprobiert.
  • Spiralschneider* Er funktioniert ähnlich wie ein Bleistiftspitzer. Du kannst damit Gurken, Zucchini- oder Möhrenspaghetti herstellen. Wenn du diese mit deinen "normalen" Spaghetti mischst, kannst du auf ganz einfache Weise deinen Gemüsekonsum erhöhen. Aber auch als kompletter Nudelersatz oder als Teil eines großen Salats schmecken sie gut und bringen Abwechslung auf den Teller.
  • Wasserfilter* Auf diesen Wasserfilter bin ich in der Yogaschule aufmerksam geworden. Ich hatte den Eindruck, das Wasser schmecke damit frischer und weicher. Und in der Tat, bei der Blindverkostung bei mir zu Hause schnitt das Wasser aus dem Filter auch besser ab. Sogar meine Tochter mag jetzt das Lei(s)tungswasser. Mir gefällt an diesem Filter, dass er nicht viel Platz benötigt, einfach zu montieren ist und nur eine Filterpatrone enthält. Andere Systeme enthalten oft mehrere Patronen mit unterschiedlicher Gebrauchsdauer, was ich sehr unpraktisch finde. Bei diesem Modell läuft auch nicht sämtliches Wasser durch den Filter, da man Gebrauchswasser zum Spülen oder Gießen nach wie vor ungefiltert zapfen kann, was die Filterpatrone schont. Aber natürlich darfst du deinen Pflanzen gerne auch gefiltertes Wasser gönnen.

* Die mit einem Sternchen gekennzeichneten Links auf dieser Seite sind sogenannte Empfehlungslinks. Wenn du ein Produkt über diese Links kaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich ändert sich dadurch natürlich nichts am Preis!